Erzgebirge- Tour im Advent 2018

Aufgrund vieler Gäste- Nachfragen reiste eine 45-köpfige Reisegruppe Anfang Dezember wieder ins deutsch/tschechische Erzbegirge in den Raum Jachymov (St. Joachimsthal). Die (Sportler-) Herberge „Chata Lesanka in Marianska, 890 m Höhe, bietet eine etwas urige Unterbringung, was der Gemütlichkeit und Geselligkeit doch irgendwie entgegenkam. Der kleine Preis war willkommen;  das Essen und Getränke nach böhmischer Art ansprechend gut.

Nach der Anreise per Bus startete am 2. Tag das Ausflugsprogramm zum Schloss  „Kynswart“ (Königswart), zwischen Cheb (Eger) und Marianske Lazne (Marienbad) gelegen. Es wurde 1836 vom österr. Staatskanzler W.L. Metternich im  Stil des Wiener Klassizismus umgebaut. Überraschender Weise konnte es wegen Renovierung nur von außen besichtigt werden. Die auf der Info- Tafel angebotene "Führung mit dem Führer" konnte, verständlicher Weise, dann auch nicht durchgeführt werden.

„ Gegen das Fehlschlagen eines Planes gibt es keinen besseren Trost, als auf der Stelle einen neuen zu machen“ zitierte Reisewart Horst Grote den dt. Erzähler Jean Paul. Kurzerhand wurde ins Tagesprogramm ein Aufenthalt im schönen Marienbad eingebaut. Bei herrlichem Wetter beeindruckten die Bauten aus der österreichisch-böhmischen Kaiserzeit, vor allem im Kurviertel mit der Wandelhalle.

Tipp: Fotos 1 x anklicken = Vergrößerung.

 

Am Nachmittag ging die Fahrt weiter nach Chodova Plana (früher Kuttenplan) zur Besichtigung der Familienbrauerei „Chodovar“. Das schöne historische Brauerei- Areal mit ursprünglichen, in einem Granitfelsen gebauten Lagerkellern aus dem 12. Jahrhundert beeindruckte die Reisenden sehr. Mit der Besichtigung der Mälzerei und des Braubetriebes war eine Ver-kostung des Lager- Bieres verbunden.  Mehr davon gab es beim anschließenden guten Essen im stilvoll zum Restaurant aus-gebauten ehemaligen Lagerkeller, in dem auch viele historische Geräte zur Bierherstellung zu sehen sind. Bei der Heimfahrt trafen wir auf der Höhe Schnee und Glatteis an.

Ziel des nächsten Tages war der Plauener Weihnachtsmarkt. Zwischenstation war die Göltzschtalbrücke bei Greiz. Sie ist die größte (Eisenbahn-)Ziegelbrücke der Welt, 1851 fertig gestellt. Über das Dorf „Neuärgerniß“ ging es weiter nach Zeulenroda zum schmack-haften Mittagessen ins Ratskeller- Restaurant im wunderschönen Rathaus der Stadt. Der schöne Karpfen- Brunnen davor führt im Winter leider kein Wasser.  In der Umgebung von Z. gibt es umfangreiche Karpfenzuchten.

 

Danach Weiterfahrt nach Plauen. Schon vom Parkplatz neben der Schlossruine auf dem Schlossberg Hradschin (Mitte 13. Jh.) bietet sich ein schöner Blick auf die Stadtsilhouette mit dem alten Rathausturm und der doppeltürmigen St. Johanniskirche. Die berühmten Plauener Spitzen werden u. a. auf dem gemütlichen, schön dekorierten Weihnachtsmarkt angeboten, wie natürlich auch die Erzgebirgische Holzkunst in seinen historischen und moderneren Varianten. Thüringer "Roster" (Bratwurst) finden auch die Lipper sehr lecker. Gern wäre man noch geblieben, doch standen noch über 2 Std. Rückfahrt bevor.

 

Am 6. Dezember gab es zum Start der Rückreise ein Novum in der Vereinsreisegeschichte. Zum Nikolaustag wurden Tüten mit Plätzchen und Süßigkeiten verteilt, die von den Familien Kunze und Bruns zusammengestellt worden waren. Uwe K. wurde posthum zum „Vereins- Weihnachtsbäckerei- Meister“ ernannt, denn er hatte all die leckeren Plätzchen in verschiedenen Ausführungen gebacken. Herzlichen Dank dafür an alle Helfer. Mittags wurde in Freyburg an der Unstrut die Sektkellerei „Rotkäppchen“ besichtigt. Das Unternehmen bietet einen sehr gut gestalteten Besucher- und Veranstaltungsbereich. Der  sehr informativen Führung mit Erläuterung der historischen Entwicklung und Produktionsmethoden folgte eine gesellige Sekt-verkostung auch mit Produkten, die es nur dort zu kaufen gibt.  Sehr nett die humorige Moderation der Dame im roten Pullover (weiß noch jemand den Namen?) Ein schöner Reiseabschluss mit guter Stimmung für die Rückfahrt.

 

Die Reisegäste danken den Organisatoren Horst Grote, Annelie und Uwe Kunze und allen Helfern. Besonderer Dank auch dem zuverlässigen, geduldigen Fahrer (Super-) Mario, dem Sizilianer.... 

 

Wir hoffen, wir sehen uns alle am 3. Advent (16.12.) zur Weihnachtsfeier im Gästehaus des Hotels "Zur Burg Sternberg" wieder.

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Frühschoppen 2018 mit "XXL"- Gästezahl

Das „Highlight“ des „XXL“- Frühschoppens unseres Vereins am letzten August- Sonntag auf der Freizeitanlage Linderhofe war der Auftritt des Kinderballetts „ Märchenland“ aus Lemgo. Rd. 100 Gäste, dazu 22 Tanzschul- Kinder zwischen 4 und 14 Jahren,mit Eltern und Verwandten – da waren es 160 und mehr,  erfreuten sich an den schönen Tanzvorführungen der in bunten Kostümen gekleideten Tänzerinnen. Unter der Leitung von Frau Katharina Diez zeigten mehrere Gruppen flotte, anmutige Tänze, je nach Ausbildungsstand und Alter der Kinder. Herzlicher Applaus und Dank für die hervorragenden Leistungen.

Voll des Lobes genossen alle Gäste das Drumherum vor und nach den Darbietungen. Das beliebte Vereins- Angebot zur Geselligkeit, wie Grillen, Salatbüffett, erfrischende Getränke, Informationen, sowie Kaffee und Kuchen wurde gut und gerne angenommen. Gespräche über Erlebtes, Erfreuliches und Unerfreuliches, Gesehenes und Geplantes erneuerten und vertieften die Vereinsfreundschaft und  –Bekanntschaft. Übrigens: Das älteste Gästefahrzeug war ein sehr gut restaurierterTrecker, Fabrikat Normag-Zorge (früher Nordhäuser Maschinenfabrik), Bj. 1952, 10 PS. Motorstart mit Kurbel, s. Foto.

 

Nachfolgend diverse Fotos (1 x anklicken = Vergrößerung) 

 

 

Angenehm dabei das moderate Sommerwetter, auch wenn es im Schatten schon mal kühl wurde. Temperaturen von über 30 ° wurden dennoch nicht vermisst. Die Innovation "Geldverkehr", nämlich der neu eingeführte Wertmarken-verkauf, wurde gut angenommen und hat sich organisatorisch bereits bewährt.

„Eine rundum gut gelungene Veranstaltung“ war das einhellige  Resümee der Gäste.

 

Der Vorstand dankt allen Gästen, Helfern und Spendern für Ihre tatkräftige Unterstützung zur Durchführung der Vereinsveranstaltung. Der nächste Frühschoppen am 25. August 2019 wird zur Jubiläumsfeier. "Wir" werden 50 !!!


Die niedersächs. Landesgartenschau in Bad Iburg

...war am 26.06, 2018 für 80 Mitglieder und Vereinsfreunde ein lohnendes Tagsausflugsziel. Bei bewölktem, niederschlagsfreiem Wetter ging es mit 2 Bussen ins Osnabrücker Land.

„Tauch ein“ ist das Motto der LAGA- Organisatoren, das die Fahrtteilnehmer rasch umsetzen konnten. Gemeint sind sowohl der Blumenzauber der Landesgartenschau , als auch die Kneippkur- Angebote und Geschichte der Kurstadt Bad Iburg. Geboten werden viele attraktive Themen- und Kurgärten, in denen die Gärtner ihr Können unter Beweis stellen. An Bepflanzungen und Pflege beteiligen sind auch Schulklassen und ehrenamtliche Helfer, die sich auch in die Gesamtorganisation einbringen. Der Charlottenseepark mit dem nahe gelegenen Kneipp- Brunnen, der Schmetterlingshalle und dem Blick auf die im frühen Mittelalter erbaute Burg Iburg sowie die dahinter gelegene Innenstadt bieten viele Möglichkeiten zur Bewegung und Muße.

Die Blumenhallen oberhalb des großen Gastronomiezeltes bieten Blumenliebhabern ausgiebigen Genuss mit besonderen Pflanzen zur aktuellen Jahreszeit. Einnehmend anzusehen auch die Inszenierungen von gedeckten Tischen und floral gestalteten Wohnräumen. Nachfolgend einige Impressionen... (Foto 1 x anklicken = Vergrößerung - wie immer...)

Sehr interessant ist auch der Waldkurpark mit vielen informativen (Ausruh-) Stationen wie die Waldschule, die Lichtung der Bildhauer, die blauen Hortensien am See, alles umgeben von mannigfachen Baumarten. Hauptanziehungspunkt ist der barrierefreie Baumwipfelpfad zwischen den Baumkronen. Das imposante, Stabilität vermittelnde Bauwerk ermöglicht auf seiner per Aufzug zu erreichenden Aus-sichtsplattform einen schönen Überblick über die Gartenschau und auf die Iburg. Auf dem 600 Meter langen Pfad, der sich peu á peu von 28 auf 10 Meter Höhe absenkt, werden viele Informationen über den Natur-, Wirtschafts- und Lebensraum „ Wald“ angeboten. Einige der Bäume im Umfeld sind rd. 250 Jahre alt.

 

Erwähnt sei noch, dass der Baumwipfelpfad von einem Allgäuer in Kooperation mit einem österreichischen Unternehmen geplant und erbaut wurde. Bau- Gesamtkosten 4,2 Mio. €, Planungs- und Bauzeit März 2017 bis März 2018. Eine sehr beeindruckende Anlage!

 

Die zufriedenen Fahrtgäste lobten die Kompaktheit des Geländes, nicht zu weitläufig, mit vielen Möglichkeiten zum Verweilen und Genießen auf verschiedenste Art. Auf der Rückfahrt gab es eine gemütlichen Aufenthalt und Einkehr am 11 ha großen Hücker Moorsee, nahe Spenge. Für viele Mitfahrer auch eine neue Entdeckung.

 

" Mein Gott" oder " Beim Zeus" - das halbe Jahr 2018 ist schon vorbei! Reisewart Horst Grote und seine neue Assistentin Annelie Kunze hecken bereits Reisepläne für das nächste Jahr aus....Dabei sind die deutsche Ostseeküste und/oder Schwarzwald/Elsass ein großes Thema. Rufen Sie doch bitte einfach mal 05262/2114 an und sagen Ihre Meinung dazu. Das wäre sehr hilfreich!

Unsere nächsten Veranstaltungstermine: Freitag, 06. Juli, ab 18.00 Uhr Stammtisch/Grillabend, Sonntag, 29. Juli, Wanderung in Dörentrup/Wendlinghausen, Sonntag, 26. August, ab 11.00 Uhr "XXL-" Frühschoppen auf der Freizeitanlage in Linderhofe. Sie sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

 


Jahresfahrt 2018 in die Toskana

46 Mitglieder und Vereinsfreunde unseres Vereins reisten vom 28. April bis 06. Mai per Bus nach Italien in die Toskana.

Nach der Zwischenübernachtung in Garmisch- Partenkirchen ging es nach Montecatini Terme ins Hotel bis zur Rückreise am 5. Mai. Von dort aus wurden Tagesausflüge  unternommen.  Zunächst nach Pisa, wo als Erstes die große Menge an Touristen beeindruckte, dann aber die berühmte Piazza dei Mirácoli, der Platz der Wunder, mit dem Schiefen Turm, dem romanischen Dom sowie dem Baptisterium, die größte Taufkapelle der christl. Welt. Nächstes Etappenziel war die Etruskerstadt Lucca. Von  einer Stadtführerin geleitet, wurde die Piazza del Mercato, der Dom und die Kirche San Frediano erkundet. Zum Ausruhen und Genießen war den Tag abschließende Wein-probe mit toskanischem Abendessen willkommen.  --- Wie immer: Fotos 1 x anklicken = Vergrößerung ---

 

Die nächste Exkursion führte per Eisenbahn zur toskanischen Hauptstadt Florenz. Auch mit Unterstützung der Stadtführerin konnten nicht alle historischen Bauten mit unzähligen Kunstschätzen besichtigt werden. Beeindruckend die Kirche San Marco, der Dom Santa Maria del Fiore mit der imposanten Kuppel sowie die einzigartige Kirche Orsanmichele. Einige Reiseteilnehmer waren auf eigene Faust unterwegs, zum Ponte Vecchio mit seinen exklusiven Goldschmiedegeschäften oder zum Porcellino, dem bronzenen Wildschwein, dessen Schnauze gestreichelt werden will, um eine Wiederkehr nach Florenz zu garantieren. Sehenswert auch der Palazzo Strozzi (Renaissance- Palast), bestückt mit zeitgenössischer Kunst, z.B. den zwei 20m hohen spiralförmigen Rutschen des Künstlers Carsten Höller, die ausprobiert werden konnten.  

 

Siena, die Stadt des bekannten Pferderennens Palio, durfte im Reiseprogramm nicht fehlen.Die muschelförmige Piazza del Campo ist für viele Reisende einer der schönsten Plätze der Welt. Anschließend Weiterfahrt nach San Gimignano, das mittelalterliche, gut erhaltene Städtchen mit seinen 13 kurios anmutenden Geschlechtertürmen, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

 

Der letzte Bus-Ausflug ging in die „Cinque Terre – Fünf Dörfer“ im Süden der Riviera del Levante, zu Recht berühmt für ihre land-schaftliche Schönheit. Monterosso mit seinen bunten, auf die felsige Küste gebauten Häusern vermittelt den mediterranen Charme dieses

einmalig schönen Küstenstreifens. Zurück fuhr man per Schiff Richtung La Spezia, was erneute herrliche Ausblicke bot.

 

Der letzte Reisetag in Montecatini Terme war den Reiseteilnehmern zur eigenen Gestaltung überlassen. Die vielen schönen Eindrücke, die an dieser Stelle nicht alle ausgeführt werden können, konnten entspannt verarbeitet werden. Die Rückreise, mit Zwischenüber-nachtung in Memmingen, verlief problemlos, was die Zufriedenheit der Mitreisenden vollendete.Die Reiseteilnehmer danken den Reise-

organisatoren Horst Grote und Ulrike Wehrmann für die gute Fahrtgestaltung, Unterbringung und Verpflegung.